Energiemanager entlasten

Unternehmen müssen nicht alles selbst machen. Manchmal ist es sinnvoll einen Bereich oder einzelne Aufgaben abzugeben. Der Fachbegriff dafür lautet Outsourcing. Outsourcing bezeichnet die Auslagerung von Unternehmensaufgaben an externe Dienstleister. Ob Outsourcing sinnvoll ist oder nicht, soll in diesem Fachartikel insbesondere im Energiemanagement unter die Lupe genommen werden.

Bevor die Vor- und Nachteile erläutert werden, ist ein Blick auf die Gründe für Outsourcing wichtig. Wahrscheinlich der mittlerweile größte Anreiz ist das Fehlen von passenden Mitarbeitern. Gutes und neues Personal ist teuer und schwer zu finden. Eine (Teil-) Auslagerung an externe Dienstleister erscheint als einfache Lösung.  Ein weiterer Grund ist die mögliche Kostenreduzierung durch einen spezifischen Dienstleister. Ein spezialisierter Anbieter arbeitet häufig effizienter. Außerdem wirkt sich ein externer Dienstleister häufig positiv auf die Qualität der Leistung aus. Die dadurch frei werdende Kapazitäten können für die Kernkompetenz genutzt werden.

Doch mit welchen Nachteilen ist ein Outsourcing verbunden? Je mehr an externe Dienstleister abgegeben wird, desto größer wird die Abhängigkeit von diesem Anbieter. Als Unternehmen muss man sich die Frage stellen, ob kritische Unternehmensdaten an den externen Dienstleister weitergegeben werden. Neben den vertraglichen Vereinbarungen muss auch das Vertrauensverhältnis stimmen. Wünsche und Verbesserungsvorschläge sollten von Anfang an deutlich kommuniziert werden, um Missverständnisse zu vermeiden. Nur durch einen guten Kommunikationsaustausch kann ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht werden.

Outsourcing ist beliebt und wird von nahezu allen Unternehmen angewendet. Natürlich in unterschiedlich stark ausgeprägten Varianten. Ein spezialisierter Dienstleister kann meist auf ein umfangreiches Fachwissen zurückgreifen. Dadurch arbeitet er effizient und schnell. Insbesondere in unsicheren wirtschaftlichen Zeiten, kann ein Outsourcing sinnvoll sein. Verträge mit externen Dienstleistern bieten gute Planbarkeit. Ein häufiger unterschätzter Vorteil ist die Erfahrung der externen Dienstleister auf ihrem Gebiet. Im Energiemanagement ist neben der Bildung von Kennzahlen bzw. EnPI’s (Energy Performance Indicator, zu Deutsch Energieleistungskennzahlen) auch deren Einordnung wichtig. Wer über ein breites Benchmark verfügt kann einschätzen, wie Kennzahlen zu bewerten sind.

Ein vollständiges Outsourcing im Energiemanagement ist gut abzuwägen. Einen Teil im Energiemanagement abzugeben und sich auf die Kernaufgaben zu konzentrieren ist meist die optimale Lösung. So bleibt das wesentliche Know-How im Unternehmen und die Mitarbeiter werden entlastet.

Sie haben noch Fragen? Schreiben Sie uns doch oder hinterlassen uns einen Kommentar. Wir freuen uns auf Sie!

Neueste Beiträge

Kategorien

Archive