Druckluft im Energiemanagement

Druckluft ist teuer. Jedes „zischen“ kostet bares Geld. Das ist den meisten Produktionsleiter:innen und Energiemanager:innen bekannt. Doch was lässt sich dagegen tun? Eine Lösung muss einfach integrierbar in die bestehende Druckluftanlage sein. Im Optimalfall sollten die Sensoren ohne Unterbrechung der Druckluftversorgung installiert werden. Außerdem muss die Lösung in einem guten Preis-Leistungsverhältnis stehen.

Wesentlicher Bestandteil eines guten Energiemanagements ist die Erfassung aller relevanten Energieflüsse im Unternehmen. Insbesondere die Erfassung von energieintensiven Prozessen ist durchzuführen. Meist ist die Druckluft nicht der größte, aber ein relevanter Energieverbraucher. Je nach Unternehmen variiert der Anteil der Druckluft zwischen 10 und 30% am gesamten Stromverbrauch. Spätestens der Energieauditor hat ein Auge auf die Druckluft und verlangt, die Energieverbräuche für die Drucklufterzeugung zu erfassen. Eine lokale Leckageortung ist ein erster Ansatz, um die Leckageverluste zu reduzieren. Leckageortungsgeräte arbeiten jedoch mit einer Ungenauigkeit von bis zu 400%! Viele stellen sich zurecht die Frage: Was hat mir nun die Leckageortung gebracht? Wie viel Geld spare ich nun?

Mit diesen Fragestellungen haben sich die drei Gründer Dominik Wahl, Laurin Roller und Lennard Schwidurski von WRS Energie bereits im Studium beschäftigt. Schnell war klar, dass der Digitalisierungsgrad in der Druckluft noch auf dem Stand des letzten Jahrhunderts ist. Deshalb haben die Jungs von WRS Energie eine Lösung entwickelt: die WRS Druckluftbox. Mit der Druckluftbox können analoge, aber auch digitale Signale wie Modbus, problemlos aufgenommen werden. Die Druckluftbox wird im Kompressorraum aufgestellt und ist direkt startklar. Die Datenanalyse übernimmt eine eigens entwickelte Software. Als Ergebnis steht den Kunden der WRS Energie ein monatlicher oder quartalsweise Bericht zur Verfügung. Mit der detaillierten Aufnahme der Ist-Situation können Optimierungen schnell erkannt werden. Die Druckluftbox ermittelt den effizientesten Kompressor und vergleicht diesen mit dem Lastverlauf der verbrauchten Druckluftmenge. Schnell wird ein Optimum ermittelt. Einsparungen von 30%-50% sind realisierbar. Leckageverluste, Energie- und Druckluftverbräuche, Optimierungshinweise, Leerlaufverluste und alle relevanten Kennzahlen werden nachvollziehbar dargestellt. Die regelmäßigen Monitoringberichte bilden den kontinuierliche Verbesserungszyklus für das Energiemanagement optimal ab. Einsparpotenziale werden aufgezeigt und konkret beziffert. Diese vollständige Transparenz der Druckluft ermöglicht maximale Effizienz der Druckluftanlage. Die erreichten Erfolge nutzen Kunden gerne öffentlichkeitswirksam. Intern bleiben diese Erfolge auch nicht unbemerkt – Fixkosten zu senken wird immer gerne gesehen.

Neueste Beiträge

Kategorien

Archive